Häufige Fragen zum GZIM-Impfmodul "Impfdoc-NE"

FAQ

  • Verfügbarkeit und Expertise
  • 1. Wann kommt das neue GZIM-Impfmodul Impfdoc-NE auf den Markt?

    Ob und wann Sie ImpfDoc-NE, das neue GZIM-Impfmanagementsystem nutzen können, hängt von Ihrem Arztsoftwarehersteller ab. Einige Arztsysteme bieten das Programm bereits seit dem 3. Quartal 2016 an. Zur Zeit (stand Mai 2017) ist Impfdoc-NE bereits in 11 Arztsoftwaresystemen erhältlich. Weitere Systeme befinden sich in Vorbereitung. Genauere Angaben erfahren Sie von Ihrem Softwarehersteller oder seinen Vertriebspartnern.

  • 2. Gibt es eine Alternative zum GZIM-Impfmodul Impfdoc-NE?

    Es gibt Spezialsoftwarelösungen zur Reisemedizin, die allerdings nicht an die Arztprogramme angebunden sind. Das Programm "Impfdoc" wird im Laufe des Jahres auslaufen. Andere Softwareneuentwicklungen sind uns nicht bekannt.

  • 3. Kann man das neue GZIM-Impfmodul Impfdoc-NE auch ohne Arztsystem verwenden?

    Es gibt Versionen für den ÖGD, bzw. zur Dokumentation von Impfaktionen bei Flüchtlingen, die ohne Anbindung an ein Arztsystem auskommen. Der GZIM-Impfplaner kann in der Arztpraxis z.Z. aber nur über eine Schnittstelle zur Arztsoftware angewendet werden. Die Aktivierung einer AIS-unabhängigen Anbindung (z.B. über xDT) ist in Vorbereitung.

  • 4. Wie steht es um die fachliche Expertise der Inhalte?

    Die Frage ist berechtigt und sollte vor der Anwendung in der Praxis gestellt werden!
    Der Gründer der GZIM und Projektleiter des neuen Impfmanagementsystems, Dr. Schrörs, verfügt seit 35 Jahren über Erfahrungen auf dem Gebiet der Impf- und Reisemedizin. Er war selber viele Jahre in der hausärztlichen Praxis tätig und kennt die Erfordernisse Vorort. Als Lehrbeauftragter der LMU-München begleitet er die Ausbildung von Studenten und wissenschaftliche Arbeiten zu verschiedenen Impfthemen. Er ist Begründer und Herausgeber der WHO-zertifizierten Fachzeitschrift "Impfbrief-online". Dr. Schrörs ist vielen Praxen durch Vorträge und Arbeiten bekannt und hat bereits für den InMed Verlag das Konzept für den Impfplaner "Impfdoc" konzipiert und die Software seit mehr als 10 Jahren fachlich begleitet und medizinisch weiterentwickelt. Wir sind stolz, dass das Team um Dr. Schrörs inkl. der fachlichen Hotline nunmehr ausnahmslos der GZIM zur Verfügung steht und seine ganze Erfahrung aus der Vergangenheit für das neue Projekt einbringen kann. Darüber hinaus wurde das GZIM-Ärzteteam um zwei weitere Mitarbeiter verstärkt um auch die reisemedizinischen und pädiatrischen Schwerpunkte  zu stärken.

  • Impfplaner Funkionenn
  • 1. Werden alle Impfvereinbarungen und Satzungsleitungen abgebildet?

    Ja, das neue GZIM-Impfmodul enthält alle aktuellen Impfvereinbarungen zwischen KV-en und GKV für alle Bundesländer sowie die Satzungsleistungen der Kassen. Darüber hinaus sind auch alle reisemedizinischen Sonderregelungen der GKV enthalten. Die Daten werden über die BSNR und/oder die Krankenkasse des Patienten automatisch zugeordnet und der Praxis angezeigt. Darüber hinaus sind alle Abrechnungsoptionen hinterlegt. Hier pflegt das GZIM-Team engen Kontakt mit den GKV und KV-en.

  • 2. Sind die reisemedizinischen Inhalte verlässlich und aktuell?

    Unsere reisemedizinischen Experten aktualisieren die Daten ständig und stellen entsprechende Updates zur Verfügung. Die Inhalte entsprechen den öffentlichen Empfehlungen der WHO und der reise- und tropenmedizinischen Gesellschaften in Deutschland. Das medizinische Expertenteam ist sehr erfahren und hat auch bereits das Konzept der Impfsoftware "Impfdoc" entwicklet.

  • 3. Welche Regelwerke werden angewendet, nur die der STIKO?

    Die STIKO-Empfehlungen bilden die Basis für die öffentlichen Empfehlungen. Daneben sind aber auch alle Länderempfehlungen, wie z.B. die von Sachsen, Bayern oder Baden Württemberg berücksichtigt. Das Regelwerk richtet sich außerdem nach den Zulassungen der Impfstoffe. Im individuellen Fall können auch anwenderspezifische Regelungen eingebracht werden. Ein Kontrollmanagement im Hintergrund sorgt dafür, dass keine Fehler auftreten.

  • 4. Gibt es eine Exportfunktion für einen elektronischen Impfpass, bzw. die elektronische Gesundheitskarte?

    Diese Exportfunktion ist implementiert, aber noch nicht frei geschaltet. Hier warten wir auf die gesetzlichen Rahmenbestimmungen. Die Exportfunktion umfasst dann nicht nur die Dokumentation auf einem elektronischen Impfpass, sondern auch den Austausch von Daten zwischen Impfpraxen oder in Ärztenetzen. Das wird auch zwischen zwei Praxen möglich sein, bei denen eine Praxis das GZIM-Impfmanagementsystem noch nicht verwendet.

  • 5. In 2017 soll es Wirtschaftlichkeitsprüfungen durch die GKV geben, sind hierfür Vorbereitungen getroffen?

    Das Impfmanagementsystem enthält bereits alle Funktionen, um "revisionssicher" zu dokumentieren und zu protokollieren. Damit können auch Wirtschaftlichkeitsprüfungen der GKV mit wenigen Mausklicks umfassend erfüllt und beantwortet werden.

  • Datensicherung
  • 1. Kann ich alte Daten aus meinem System übernehmen?

    Alle Praxen, die bisher ein anderes Impfprogramm verwendet haben, müssen entsprechend der Bestimmungen in die Lage versetzt werden, ihre alten Daten weiter zu verwenden. Die Umsetzung erfolgt bei der Erstinstallation automatisch.

  • 2. Sind die Datenbanken von ImpfDoc-NE auch für größere Datenmengen geeignet?

    Datenbankprobleme wie sie bei anderen Impfplanern auftraten gibt es bei ImpfdocNE nicht mehr. ImpfdocNE verfügt über eine moderne Datenbankarchitektur, die auch bei großen Datenmengen, wie zum Beispiel in MVZ, reibungslose Funktionalität garantiert.

  • Kosten
  • 1. Was kostet das neue GZIM-Impfmanagementsystem?

    Die Kosten werden von den Arztsoftwareherstellern festgelegt und sind dort nachzufragen.

  • Systemvoraussetzungen und Updates
  • 1. Gibt es das GZIM-Impfmodul auch für MAC?

    Das GZIM-impfmanagementsystem Impfdoc-NE ist betriebssystemunabhängig und funktioniert somit auch auf MAC-OS.

  • 2. Wie und wie oft wird der neue Impfplaner aktualisiert?

    ImpfDoc-NE wird nach Bedarf aktualisiert. Wir halten Datenupdates alle 2 bis 4 Wochen für erforderlich, die über das Internet oder die Arztsoftwarehersteller bezogen werden können. Eine Update- und Installationsroutine erledigt die Updatefunktionen automatisch und erinnert die Praxis, wenn es ein neues Update gibt.

 

© 2014 - 2017 GZIM - Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin mbH
Über uns | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung