Pressemitteilungen

18. Juni 2017 - Herausgeber GZIM


CDA-konformer elektronischer Impfausweis durch Kooperation mit der GZIM ermöglicht

gevko reicht eImpfpass-Schnittstelle in das Interoperabilitätsverzeichnis der gematik ein - Mit dem von der gevko eingereichten Leitfaden zur strukturierten virtuellen Abbildung des internationalen Impfausweises der WHO für informationstechnische Systeme im Gesundheitswesen entsteht gegenüber der bisherigen Papierfassung für alle beteiligten Leistungserbringer und Patienten erheblicher Mehrwert. Insbesondere der perspektivisch in einigen Vernetzungsprojekten der Krankenkassen zum Einsatz kommende sogenannte „eImpfpassserver“ nutzt bereits die Schnittstelle und ermöglicht aufbauend auf den neuen Standard eine IT-gestützte und serverbasierte Impfdokumentationen. Die Entwickklung des CDA-konformen, elektronischen Impfausweises wurde durch die Kooperation mit der GZIM ermöglicht und ist ein wichtiger Schritt, um einen einheitlichen, elektronischen Informationsstand für die an der Versorgung beteiligten Akteure zu gewährleisten.

Zur Pressemitteilung der gevko >>>

 


30. Mai 2017 - Herausgeber
GZIM


GZIM Mitarbeiter mit drei Beiträgen bei der Nationonalen Impfkonferenz (NIC) 2017 vertreten

L. Sanftenberg stellte zwei wissenschaftliche Poster vor, die unter Beteiligung der GZIM und seiner Mitarbeiter erarbeitet und für die Präsentation auf der NIC angenommen worden waren. H. Thiesemann-Reith stellte den Impfbrief-online vor, der seit 10 Jahren erfolgreich und unabhängig berichtet. NIC im Internet

  • PS08 - Impfhindernisse und ihr Einfluss auf die Impfquoten in Deutschland - eine Bestandsaufnahme
  • PS09 - Die Meningokokken-Serogruppenverteilung in einzelnen Weltregionen
  • PS10 - 10 Jahre Impfbrief.de

 

08. August 2016 - Herausgeber GZIM

Unterstützung bei der Impfplanung durch eine neue evidenzbasierte Impfsoftware  - Ein Beitrag zum Qualitätsmanagement in der Impfpraxis

 

  • Masernepidemien und eine zunehmende Pertussisprävalenz gefährden in jüngster Zeit unsere Gesellschaft, weil Durchimpfungsraten nicht erreicht werden
  • Neue Impfstoffgenerationen, wechselnde öffentliche Empfehlungen und Zulassungen verlangen ein hohes Qualitätsmanagement in der Praxis
  • Abrechnungsvorgaben des G-BA, unterschiedliche Satzungsleistungen der Kostenträger und Impfvereinbarungen zwischen Kassen und KV-en stellen Impfpraxen vor komplexe Verwaltungsaufgaben
  • Verlorene Impfdokumentationen und ein hoher Impfstoffverwurf verursachen vermeidbare Kosten

 

Die Impfprophylaxe ist eine der größten Errungenschaften der modernen Medizin. Schwere Infektionskrankheiten wie Diphtherie, Haemophilus influenzae Typ B (Hib), invasive Pneumokokkenerkrankungen oder verschiedene Typen der Meningokokkenmeningitis konnten zurückgedrängt und Poliomyelitis weitgehend eliminiert werden. In Deutschland gibt es aber immer noch Impfdefizite wie die Masernepidemie 2015 zeigte. Die Impfquoten für öffentlich empfohlene Impfungen werden bei Erwachsenen in vielen Fällen nicht erreicht und Impfungen besonders im Kindesalter häufig nicht regel- oder zeitkonform gegeben. Daneben sind für die Praxismitarbeiter die zunehmende medizinische Komplexität des Impfens und zusätzliche umfangreiche abrechnungstechnische Vorgaben eine große Herausforderung.

Die Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin (GZIM) hat unter der Führung erfahrener Impfexperten* auf der Basis einer moderner Softwarearchitektur einen neuen Impfplaner entwickelt, der den heutigen Aufgaben in allen Bereichen gerecht wird.

Die Software bildet den Praxisworkflow ab, ist dadurch intuitiv bedienbar und übernimmt durch die optionale Anbindung an alle Arztprogramme automatisch die Aufgaben, die von einer Impfpraxis erwartet werden. Das Programm ist streng evidenzbasiert, richtet sich nach den aktuellen öffentlichen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Länder und berücksichtigt gesetzliche Vorgaben wie zum Beispiel die Schutzimpfungsrichtlinie (SiR) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Daneben werden alle regionalen Impfvereinbarungen und Satzungsleistungen der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) abgebildet. Eine revisionssichere pharmaunabhängige Lagerverwaltung ermöglicht  korrekte Zuordnungen aller verfügbaren Impfstoffe zu den einzelnen Kostenträgern. Selbstverständlich werden durch Speicherung und Austauschbarkeit der Impfpassdaten unnötige Wiederholungsimpfungen vermieden.

Damit leistet die Impfplanerneuentwicklung einen Beitrag für ein hohes medizinisches Qualitätsmanagement, garantiert eine wirtschaftliche Abrechnung auch für regionale Sonderfälle sowie eine korrekte Dokumentation nach dem Infektionsschutzgesetz (IfsG).

Das Impfspektrum umfasst alle Indikationen, ob beruflich oder risikobedingt. Daneben kann die Praxis auf eine vollständige und aktuelle reisemedizinische Datenbank mit weltweiten Empfehlungen und gesetzlichen Vorgaben inkl. Malariamanagement sowie auf  Aufklärungsunterlagen bei speziellen reise- und tropenmedizinischen Fragestellungen zurückgreifen. Ein automatisches Recallsystem erinnert sowohl das Praxispersonal als auch die Patienten an Impflücken und berechnet exakte Impftermine unter Berücksichtigung des gültigen Regelwerkes. Schließlich bietet der Impfplaner die Möglichkeit für die Erstellung von umfangreichen Statistiken ob für den internen Gebrauch oder für wissenschaftliche Surveillance. Optional lassen sich die Impfdaten ohne Aufwand in einen elektronischen Impfpass (gemäß E-Healthgesetz) oder auf die elektronische Gesundheitskarte e-GK exportieren, sobald die dafür notwendigen gesetzlichen Regelungen getroffen sind.

Der GZIM Impfmanager ist mit seiner umfassenden Funktionalität das geeignete Instrument, um ein hohes Qualitätsniveau zu garantieren, die Quoten entsprechend der öffentlichen Empfehlungen zu heben und sicher mit den Kostenträgern abrechnen zu können. Die Software ist betriebssystemunabhängig und wird von  Arztsoftwareherstellern angeboten. 

*) Das medizinische Expertenteam unter der Leitung von Dr. med. Hans-J. Schrörs hat auch das Konzept der Software "Impfdoc" entwickelt und in den letzten 10 Jahren fachlich sehr erfolgreich betreut. Der medizinische Mitarbeiterstamm einschließlich der Fachhotline gehören zum GZIM-Team.

 


 Praxisverwaltungssysteme mit ImpfDocNE-Anbindung

 

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