Pressemitteilungen

08. März 2021 - Herausgeber GZIM

GZIM startet die Pilotpahse mit dem digitalen Impfnachweis

ImpfPassDE - Der digitale Impfpass mit Impfnachweis vom Arzt bestätigt - GZIM bringt den ersten voll im Impfpass integrierten digitale Impfnachweis in Deutschland heraus. Der Impfnachweis wird direkt aus der Software der Impfpraxis oder vom Impfzentrum übertragen. Ob gegen Masern, Gelbfieber, Polio oder Covid-19, mit dem ausgestellten Zertifikat kann jede Impfung rechtssicher nachgewiesen werden. Aus den Impfdaten wird mittels eines Algorithmus eine komplett anonymisierte Zeichenfolge berechnet, die man auch als Hash bezeichnet. Der Arzt speichert diesen Hash in einem sicheren deutschen Rechenzentrum. Zusätzlich versieht er Ihre Daten mit seiner elektronischen Signatur. Die geimpfte Person erhält einen QR-Code mit ihren Impfdaten, der als Impfnachweis dient. Die Hashwerte und Signaturen enthalten keine persönlichen Daten. Beim Scan des QR-Codes können die Impfdaten wieder in dieselbe Zeichenfolge (Hash) umgewandelt werden. Diese Zeichenfolge wird mit der hinterlegten Zeichenfolge im Rechenzentrum verglichen. Gleichzeitig wird die elektronische Signatur des Arztes überprüft. Durch diese beiden Schritte kann die Echtheit Ihres Zertifikates zweifelsfrei bestätigt werden – ohne, dass die persönlichen Daten das Smartphone verlassen. Weitere Infos >>>

 

09. September 2020 - Herausgeber GZIM

GZIM wird zusammen mit Zollsoft mit dem MSD-Gesundheitspreis 2020 ausgezeichnet

GZIM gewinnt zusammen mit Zollsoft den MSD-Gesundheitspreis in der Kategorie"Lösung von Versorgungsproblemen durch Digitalisierung". In seiner Laudatio hebt das Jurymitglied Prof. Daniel Grandt hervor, dass ImpfDocNE mit der dazugehörigen ImpfPassNE-App nicht nur eine Dokumentation von Impfpasseinträgen darstellt, sondern nachweislich zu einer Verbesserung der Behandlungsergebnisse durch höhere Impfquoten führt. Der Juror lobt das ausgesprochen hohe Durchhaltevermögen der Projektleitung, die das Konzept aus den Erfahrungen der eigenen hausärztlichen Tätigkeit entwickelt hat.
Die Jury wünscht sich, dass ImpfDocNE eine möglichst flächendeckende Verbreitung findet, damit die Impfquoten nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen verbessert werden. So sollen die Entscheider auf Systemebene wie die gematik dieses Erfolgsbeispiel wahrnehmen, damit die elektronische Patientenakte nicht nur eine Dokumentation, sondern auch eine Verbesserung der Behandlungsqualität erreichen kann.
Der Laudator unterstrich zum Schluss noch einmal, wie wichtig ImpfDocNE für die Impfprävention ist, auch oder gerade in Zeiten von COVID-19.

Die Geschäftsführer der GZIM, Dr. med. Hans-J. Schrörs, und der Zollsoft GmbH, Johannes Zollmann, danken an dieser Stelle der Firma MSD für den Preis und der Jury für die hohe Wertschätzung. Auch wäre das Projekt ohne das Team von hoch engagierten und ideenreichen Mitarbeitern aus Entwicklung, Redaktion, Hotline, Schulung, Qualitätsmanagement und Technik nicht zustande gekommen.

Präsentationsvideo

 

Mai 2020 - Herausgeber GZIM

GZIM bringt ImpfPassDE-App auf den Markt

ImpfPassNE - Der digitale Impfpass für die ganze Familie - Jeder Vierte verliert seinen Impfpass oder weiß nicht wo er liegt. Mit der ImpfPassDE-App hat man jederzeit Zugriff auf alle Impfdaten, die über das Arztsystem direkt aufs Smartphone gesendet werden können. Eine Familienfunktion erlaubt die Aufnahme von Kindern oder Großeltern, die selber kein Smartphone bedienen können. Mit der App kann man zum Beispiel auch notwendige Impfungen nach dem Masernschutzgesetzt nachweisen und weiß immer Bescheid, welche Impfungen auf Fernreisen benötigt werden. Selbstverständlich enthält ImpfPassNE eine Erinnerungsfunktion für die ganze Familie, wenn Impfungen fällig werden. Weitere Infos auf dieser Seite >>>

 

Februar 2020 - Herausgeber GZIM


Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommern 2020
ImpfPass-Gruppen-App erhält als digitales Innovationskonzept den Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommern 2020

Das Projekt „ImpfPassGR“ der Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin mbh kommt zur Corona-Pandemie gerade zur richtigen Zeit. Es bietet einen digitalen Impfpass an, der für Menschen mit Alters- und kognitiven Einschränkungen geeignet ist, einer besonders gefährdeten Patientengruppe. Dabei werden die Impfinformationen mit den betreuenden Arztpraxen geteilt und können mit den individuellen Impferinnerungssystemen der Ärzte synchronisiert werden.

Das ImfPass-Angebot ist als Medizinprodukt registriert und kann in die bestehenden Impfmanagementsysteme integriert werden. Die technische Idee kann zudem erfolgreich auch auf Kinder und Jugendliche übertragen werden.

Zur Pressemitteilung der AOK-Nordost

 

18. Januar 2020 - Herausgeber GZIM


Hausärzteverband Niedersachsen entwickelt eigene Impf-App

Die neue "impf.app" des Hausärzteverbandes Niedersachsen soll als Impfpass mit automatischen Erinnerungen an Impftermine dienen - Um Impfdaten von Patient und Arzt verlässlich miteinander austauschen zu können und damit nicht zuletzt die Impfquoten im Land zu verbessern, hat der Hausärzteverband Niedersachsen zusammen mit der GZIM eine "impf.app" zur digitalen Erfassung von Impfeinträgen entwickelt. Vorgestellt wurde eine erste Demoversion anlässlich der erstmals von den Hausärzteverbänden Niedersachsen und Braunschweig ausgerufenen "Hausärztlichen Impfwochen" vom 22. November bis 22. Dezember.

Zur Pressemitteilung des HÄV >>>

 

23. Oktober 2019 - Herausgeber GZIM


Modellprojekt Elektronischer Impfpass (eImpfpass) in Sachsen und Thüringen in Kooperation mit der KV-Sachsen und der GZIM

Informationen rund um den eImpfpass von der AOK-Plus - Der Verlust des Impfpasses, ein abgelaufener Impfschutz und nicht abgeschlossene Impfreihen haben nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen für das Gesundheitssystem. Sie sind auch mit vielen Unannehmlichkeiten für Patienten und einer Rückkehr bereits zurück gedrängter Erkrankungen verbunden.

Zur Pressemitteilung der AOK-Plus >>>

 

 

28. Oktober 2018 - Herausgeber GZIM


CDA-konformer elektronischer Impfausweis durch Kooperation mit der GZIM ermöglicht

gevko reicht eImpfpass-Schnittstelle in das Interoperabilitätsverzeichnis der gematik ein - Mit dem von der gevko eingereichten Leitfaden zur strukturierten virtuellen Abbildung des internationalen Impfausweises der WHO für informationstechnische Systeme im Gesundheitswesen entsteht gegenüber der bisherigen Papierfassung für alle beteiligten Leistungserbringer und Patienten erheblicher Mehrwert. Insbesondere der perspektivisch in einigen Vernetzungsprojekten der Krankenkassen zum Einsatz kommende sogenannte „eImpfpassserver“ nutzt bereits die Schnittstelle und ermöglicht aufbauend auf den neuen Standard eine IT-gestützte und serverbasierte Impfdokumentationen. Die Entwickklung des CDA-konformen, elektronischen Impfausweises wurde durch die Kooperation mit der GZIM ermöglicht und ist ein wichtiger Schritt, um einen einheitlichen, elektronischen Informationsstand für die an der Versorgung beteiligten Akteure zu gewährleisten.

Zur Pressemitteilung der gevko >>>

 


30. Mai 2017 - Herausgeber
GZIM


GZIM Mitarbeiter mit drei Beiträgen bei der Nationonalen Impfkonferenz (NIC) 2017 vertreten

L. Sanftenberg stellte zwei wissenschaftliche Poster vor, die unter Beteiligung der GZIM und seiner Mitarbeiter erarbeitet und für die Präsentation auf der NIC angenommen worden waren. H. Thiesemann-Reith stellte den Impfbrief-online vor, der seit 10 Jahren erfolgreich und unabhängig berichtet. NIC im Internet

  • PS08 - Impfhindernisse und ihr Einfluss auf die Impfquoten in Deutschland - eine Bestandsaufnahme
  • PS09 - Die Meningokokken-Serogruppenverteilung in einzelnen Weltregionen
  • PS10 - 10 Jahre Impfbrief.de

 

08. August 2016 - Herausgeber GZIM

Unterstützung bei der Impfplanung durch eine neue evidenzbasierte Impfsoftware  - Ein Beitrag zum Qualitätsmanagement in der Impfpraxis

 

  • Masernepidemien und eine zunehmende Pertussisprävalenz gefährden in jüngster Zeit unsere Gesellschaft, weil Durchimpfungsraten nicht erreicht werden
  • Neue Impfstoffgenerationen, wechselnde öffentliche Empfehlungen und Zulassungen verlangen ein hohes Qualitätsmanagement in der Praxis
  • Abrechnungsvorgaben des G-BA, unterschiedliche Satzungsleistungen der Kostenträger und Impfvereinbarungen zwischen Kassen und KV-en stellen Impfpraxen vor komplexe Verwaltungsaufgaben
  • Verlorene Impfdokumentationen und ein hoher Impfstoffverwurf verursachen vermeidbare Kosten

 

Die Impfprophylaxe ist eine der größten Errungenschaften der modernen Medizin. Schwere Infektionskrankheiten wie Diphtherie, Haemophilus influenzae Typ B (Hib), invasive Pneumokokkenerkrankungen oder verschiedene Typen der Meningokokkenmeningitis konnten zurückgedrängt und Poliomyelitis weitgehend eliminiert werden. In Deutschland gibt es aber immer noch Impfdefizite wie die Masernepidemie 2015 zeigte. Die Impfquoten für öffentlich empfohlene Impfungen werden bei Erwachsenen in vielen Fällen nicht erreicht und Impfungen besonders im Kindesalter häufig nicht regel- oder zeitkonform gegeben. Daneben sind für die Praxismitarbeiter die zunehmende medizinische Komplexität des Impfens und zusätzliche umfangreiche abrechnungstechnische Vorgaben eine große Herausforderung.

Die Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin (GZIM) hat unter der Führung erfahrener Impfexperten* auf der Basis einer moderner Softwarearchitektur einen neuen Impfplaner entwickelt, der den heutigen Aufgaben in allen Bereichen gerecht wird.

Die Software bildet den Praxisworkflow ab, ist dadurch intuitiv bedienbar und übernimmt durch die optionale Anbindung an alle Arztprogramme automatisch die Aufgaben, die von einer Impfpraxis erwartet werden. Das Programm ist streng evidenzbasiert, richtet sich nach den aktuellen öffentlichen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Länder und berücksichtigt gesetzliche Vorgaben wie zum Beispiel die Schutzimpfungsrichtlinie (SiR) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Daneben werden alle regionalen Impfvereinbarungen und Satzungsleistungen der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) abgebildet. Eine revisionssichere pharmaunabhängige Lagerverwaltung ermöglicht  korrekte Zuordnungen aller verfügbaren Impfstoffe zu den einzelnen Kostenträgern. Selbstverständlich werden durch Speicherung und Austauschbarkeit der Impfpassdaten unnötige Wiederholungsimpfungen vermieden.

Damit leistet die Impfplanerneuentwicklung einen Beitrag für ein hohes medizinisches Qualitätsmanagement, garantiert eine wirtschaftliche Abrechnung auch für regionale Sonderfälle sowie eine korrekte Dokumentation nach dem Infektionsschutzgesetz (IfsG).

Das Impfspektrum umfasst alle Indikationen, ob beruflich oder risikobedingt. Daneben kann die Praxis auf eine vollständige und aktuelle reisemedizinische Datenbank mit weltweiten Empfehlungen und gesetzlichen Vorgaben inkl. Malariamanagement sowie auf  Aufklärungsunterlagen bei speziellen reise- und tropenmedizinischen Fragestellungen zurückgreifen. Ein automatisches Recallsystem erinnert sowohl das Praxispersonal als auch die Patienten an Impflücken und berechnet exakte Impftermine unter Berücksichtigung des gültigen Regelwerkes. Schließlich bietet der Impfplaner die Möglichkeit für die Erstellung von umfangreichen Statistiken ob für den internen Gebrauch oder für wissenschaftliche Surveillance. Optional lassen sich die Impfdaten ohne Aufwand in einen elektronischen Impfpass (gemäß E-Healthgesetz) oder auf die elektronische Gesundheitskarte e-GK exportieren, sobald die dafür notwendigen gesetzlichen Regelungen getroffen sind.

Der GZIM Impfmanager ist mit seiner umfassenden Funktionalität das geeignete Instrument, um ein hohes Qualitätsniveau zu garantieren, die Quoten entsprechend der öffentlichen Empfehlungen zu heben und sicher mit den Kostenträgern abrechnen zu können. Die Software ist betriebssystemunabhängig und wird von  Arztsoftwareherstellern angeboten. 

*) Das medizinische Expertenteam unter der Leitung von Dr. med. Hans-J. Schrörs hat auch das Konzept der Software "Impfdoc" entwickelt und in den letzten 10 Jahren fachlich sehr erfolgreich betreut. Der medizinische Mitarbeiterstamm einschließlich der Fachhotline gehören zum GZIM-Team.

 


 Praxisverwaltungssysteme mit ImpfDocNE-Anbindung

 

© 2014 - 2021 GZIM - Gesellschaft zur Förderung der Impfmedizin mbH
Über uns | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung | AGB-Impfakademie